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Mondphasen

Abnehmender Mond

Der abnehmende Mond ist die Phase zwischen Vollmond und letztem Viertel, in der das Licht langsam schwindet und der Mond später aufgeht.

Der abnehmende Mond ist die Phase zwischen dem Vollmond und dem letzten Viertel: Noch leuchtet mehr als die Hälfte der Scheibe, doch Nacht für Nacht wird das Licht ein wenig schmaler. Im Englischen heißt diese Gestalt „Waning Gibbous“. Die Phase dauert im Schnitt etwa 3,7 Tage.

Im Alltag sagen viele „abnehmender Mond“ auch für die ganze zweite Hälfte des Zyklus, vom Vollmond bis zum nächsten Neumond. Im Lexikon meint der Begriff, wie in der Einteilung in acht Phasen üblich, nur die ersten Tage nach dem Vollmond.

So erkennst du den abnehmenden Mond am Himmel

Nach dem Vollmond geht der Mond jeden Abend später auf, im Schnitt knapp eine Stunde. Der abnehmende Mond erscheint deshalb erst am späten Abend über dem Osthorizont und begleitet dich durch die zweite Hälfte der Nacht. Am Morgen steht er oft noch hell im Westen, wenn die Sonne schon aufgegangen ist.

Bei uns auf der Nordhalbkugel ist jetzt die linke Seite hell. Die Dunkelheit schiebt sich von rechts über die Scheibe.

Der abnehmende Mond in der Tradition

In der astrologischen Tradition gilt diese Phase als Zeit des Teilens und Weitergebens. Nach dem Höhepunkt des Vollmonds geht es darum, das Erlebte zu verarbeiten und das, was du gelernt hast, mit anderen zu teilen. In der englischsprachigen Astrologie heißt die Phase deshalb auch „Disseminating Moon“, der verbreitende Mond.

Das Bild ist eine Ernte, die verteilt wird: Was gewachsen ist, nährt nun auch andere. Gleichzeitig beginnt langsam die Bewegung nach innen, hin zum Loslassen.

So kannst du den abnehmenden Mond nutzen

Diese Tage eignen sich, um Erfahrungen zu sortieren: Was hat dir in den letzten Wochen geholfen, was möchtest du weitergeben? Vielleicht erzählst du einer Freundin von etwas, das dich bewegt hat, oder du schreibst auf, was du dabei über dich gelernt hast.

Auch Dankbarkeit hat in dieser Phase ihren Platz. Wer anerkennt, was gut war, kann das Übrige oft leichter ziehen lassen.

Eine Frage für dich

Der abnehmende Mond erinnert dich daran, dass Fülle auch im Teilen liegt. Welche Erfahrung der letzten Zeit möchtest du mit jemandem teilen?

Verwandte Begriffe

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