Mondphasen · Überblick
Die Mondphasen
Die Mondphasen sind die wechselnden Lichtgestalten des Mondes: In rund 29,5 Tagen wächst er vom Neumond zum Vollmond und schwindet wieder.
Die Mondphasen sind die wechselnden Lichtgestalten, in denen du den Mond am Himmel siehst: mal als hauchdünne Sichel, mal als halbe Scheibe, mal voll und rund. Von einem Neumond bis zum nächsten vergehen im Schnitt etwa 29,5 Tage. Diesen Kreislauf nennt man Mondzyklus oder Lunation.
Der Grund für die Phasen ist einfach: Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte des Mondes. Während er die Erde umkreist, schauen wir aus wechselndem Winkel auf diese helle Hälfte und sehen mal mehr, mal weniger davon. Mit dem Erdschatten haben die Phasen nichts zu tun.
Die acht Phasen im Überblick
Meist wird der Zyklus in acht Phasen von je etwa 3,7 Tagen geteilt. Neumond, erstes Viertel, Vollmond und letztes Viertel sind zugleich genaue Zeitpunkte, die jeder Mondkalender auf die Minute angibt.
- Neumond: Der Mond steht in Richtung der Sonne und bleibt unsichtbar.
- Zunehmende Sichel: Eine schmale Sichel erscheint am Abendhimmel.
- Erstes Viertel: Die rechte Hälfte leuchtet, der zunehmende Halbmond.
- Zunehmender Mond: Mehr als die Hälfte ist hell, der Mond wird runder.
- Vollmond: Die ganze Scheibe leuchtet, die ganze Nacht lang.
- Abnehmender Mond: Das Licht schwindet langsam von rechts her.
- Letztes Viertel: Die linke Hälfte leuchtet, der abnehmende Halbmond.
- Abnehmende Sichel: Eine dünne Sichel zeigt sich nur noch am Morgen.
Zunehmend und abnehmend
Vom Neumond bis zum Vollmond wächst das Licht, der Mond nimmt zu. Danach schwindet es Nacht für Nacht, bis er wieder unsichtbar wird. Bei uns auf der Nordhalbkugel leuchtet ein zunehmender Mond auf der rechten Seite, ein abnehmender auf der linken.
In vielen Traditionen steht die zunehmende Hälfte für Anfangen, Aufbauen und Wachsen, die abnehmende für Ernten, Aufräumen und Loslassen. Das ist kein Naturgesetz, sondern ein altes Bild, das viele Menschen als hilfreich erleben.
Den Rhythmus für dich nutzen
Viele nutzen den Mondzyklus als sanften Kalender für ihr Innenleben: Zum Neumond formulieren sie eine Absicht, zum Vollmond schauen sie, was gewachsen ist, und in den Tagen danach lassen sie bewusst etwas los. Manche schreiben dazu ein paar Zeilen auf, andere verbinden die Phase mit einer ruhigen Meditation.
Der Zyklus ist eine Einladung, kein Stundenplan. Du kannst nichts verpassen, denn nach gut vier Wochen beginnt er von vorn. Welche Phase des Mondes fühlt sich für dich gerade am vertrautesten an?
Alle Begriffe: Mondphasen
Neumond
Der Neumond ist der Beginn des Mondzyklus: Der Mond steht in Richtung der Sonne und bleibt für uns unsichtbar.
Zunehmende Sichel
Die zunehmende Sichel ist die schmale, wachsende Mondsichel nach dem Neumond, die du abends kurz nach Sonnenuntergang im Westen siehst.
Erstes Viertel
Beim ersten Viertel ist genau die Hälfte des Mondes beleuchtet: Der zunehmende Halbmond markiert die Mitte zwischen Neumond und Vollmond.
Zunehmender Mond
Der zunehmende Mond ist die Phase zwischen erstem Viertel und Vollmond, in der schon mehr als die Hälfte der Mondscheibe leuchtet.
Vollmond
Beim Vollmond ist die ganze uns zugewandte Seite des Mondes beleuchtet: Er steht der Sonne gegenüber und leuchtet die ganze Nacht.
Abnehmender Mond
Der abnehmende Mond ist die Phase zwischen Vollmond und letztem Viertel, in der das Licht langsam schwindet und der Mond später aufgeht.
Letztes Viertel
Beim letzten Viertel leuchtet wieder genau die Hälfte des Mondes: Der abnehmende Halbmond zeigt, dass sich der Zyklus seinem Ende nähert.
Abnehmende Sichel
Die abnehmende Sichel ist die letzte Phase vor dem Neumond: Eine schmale Sichel zeigt sich nur noch früh am Morgen vor Sonnenaufgang.
Verwandte Begriffe
Mond
Der Mond steht für deine Gefühlswelt, deine Bedürfnisse und das, was dir Geborgenheit gibt.
Neumond
Der Neumond ist der Beginn des Mondzyklus: Der Mond steht in Richtung der Sonne und bleibt für uns unsichtbar.
Vollmond
Beim Vollmond ist die ganze uns zugewandte Seite des Mondes beleuchtet: Er steht der Sonne gegenüber und leuchtet die ganze Nacht.
Erstes Viertel
Beim ersten Viertel ist genau die Hälfte des Mondes beleuchtet: Der zunehmende Halbmond markiert die Mitte zwischen Neumond und Vollmond.
Letztes Viertel
Beim letzten Viertel leuchtet wieder genau die Hälfte des Mondes: Der abnehmende Halbmond zeigt, dass sich der Zyklus seinem Ende nähert.
Finsternisse
Finsternisse sind besondere Neu- und Vollmonde nahe den Mondknoten, die in der Astrologie als Wendepunkte für Neubeginn und Loslassen gelten.
Wie zeigt sich das in deinem Horoskop?
Dein Seelenscan deutet dein persönliches Geburtshoroskop und verlinkt jeden Begriff direkt hierher ins Lexikon.
Seelenscan entdecken