Mondphasen
Vollmond
Beim Vollmond ist die ganze uns zugewandte Seite des Mondes beleuchtet: Er steht der Sonne gegenüber und leuchtet die ganze Nacht.
Der Vollmond ist die Phase, in der die ganze uns zugewandte Seite des Mondes im Sonnenlicht liegt. Der Mond steht dann von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber, die Erde befindet sich ungefähr zwischen beiden. Etwa zwei Wochen nach dem Neumond ist dieser Höhepunkt des Zyklus erreicht.
Astronomisch ist der Vollmond ein genauer Moment, den Mondkalender auf die Minute angeben. Mit bloßem Auge wirkt der Mond aber schon einen Tag davor und danach fast voll. Als Phase umfasst der Vollmond im Schnitt etwa 3,7 Tage.
So erkennst du den Vollmond am Himmel
Der Vollmond geht etwa bei Sonnenuntergang im Osten auf und bei Sonnenaufgang im Westen unter. Er ist damit die ganze Nacht zu sehen, um Mitternacht steht er am höchsten. Bei uns zieht er im Winter hoch über den Himmel und bleibt im Sommer eher tief, genau umgekehrt wie die Sonne.
Weil Sonne und Mond sich gegenüberstehen, kann es nur bei Vollmond zu einer Mondfinsternis kommen: wenn der Mond genau durch den Schatten der Erde wandert. Mehr dazu findest du unter Finsternisse.
Der Vollmond in der Tradition
Astrologisch bilden Sonne und Mond beim Vollmond eine Opposition: Sie stehen in gegenüberliegenden Zeichen. In der Tradition gilt der Vollmond deshalb als Zeit, in der Gegensätze spürbar werden, etwa zwischen dem, was du willst, und dem, was du brauchst.
Er gilt außerdem als Höhepunkt und Zeit der Ernte: Was seit dem Neumond gewachsen ist, liegt jetzt im vollen Licht. Viele Traditionen verbinden den Vollmond mit starken Gefühlen und klarer Sicht, mit Fülle, Dankbarkeit und Feiern.
So kannst du den Vollmond nutzen
Der Vollmond ist ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen: Was ist in den letzten zwei Wochen gewachsen, was hat sich gezeigt? Manche schreiben drei Dinge auf, für die sie dankbar sind, andere gehen einfach hinaus und schauen eine Weile in das helle Licht.
Weil mit dem Vollmond die abnehmende Hälfte des Zyklus beginnt, gilt er auch als Schwelle zum Loslassen. Du kannst dich fragen, was du nicht mehr mitnehmen möchtest, und es dir in den folgenden Tagen in Ruhe anschauen.
Eine Frage für dich
Der Vollmond bringt ans Licht, was vorher im Verborgenen lag. Was ist in deinem Leben in letzter Zeit sichtbar geworden, und wie möchtest du es würdigen?
Verwandte Begriffe
Zunehmender Mond
Der zunehmende Mond ist die Phase zwischen erstem Viertel und Vollmond, in der schon mehr als die Hälfte der Mondscheibe leuchtet.
Abnehmender Mond
Der abnehmende Mond ist die Phase zwischen Vollmond und letztem Viertel, in der das Licht langsam schwindet und der Mond später aufgeht.
Neumond
Der Neumond ist der Beginn des Mondzyklus: Der Mond steht in Richtung der Sonne und bleibt für uns unsichtbar.
Opposition
Eine Opposition entsteht, wenn sich zwei Planeten genau gegenüberstehen, und lädt dich ein, zwei Pole in dir in Balance zu bringen.
Finsternisse
Finsternisse sind besondere Neu- und Vollmonde nahe den Mondknoten, die in der Astrologie als Wendepunkte für Neubeginn und Loslassen gelten.
Die Mondphasen
Die Mondphasen sind die wechselnden Lichtgestalten des Mondes: In rund 29,5 Tagen wächst er vom Neumond zum Vollmond und schwindet wieder.
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